Gute Spermienzahl und Beweglichkeit ist mit einer höheren Lebenserwartung assoziiert; Ergebnisse einer dänischen Kohortenstudie mit 43.277 Teilnehmern
(Quelle: Jensen, T-K. et al: Good Semen Quality and Life Expectancy: A Cohort Study of 43,277 Men. American Journal of Epidemiology Advance Access published online on July 27, 2009)
Diese Langzeitkohortenstudie analysierte den Fruchtbarkeitsstatus mit der Lebenserwartung der Männer. Hierbei wurde die Sterblichkeit von 43.277 Männern, welche im Zeitraum 1963-2001 dem Kopenhagener Spermienanalyse-Laboratorium von Allgemeinärzten oder Urologen zur Abklärung der Fruchtbarkeit vorgestellt worden sind. Die Männer wurden bezüglich ihres weiteren Lebensverlaufes bis 2001 weiterverfolgt und die Sterblichkeit (Mortalität) sowie die Ursachen hierfür mit denen in der alterskorrelierten dänischen Normalbevölkerung verglichen.
Die Autoren fanden dabei heraus, dass bei Männern die Sterblichkeit mit der Spermienzahl bis zu einer Höhe von 40 Mio/ml korreliert und umso höher liegt, je niedriger die Spermienzahl lag. Ebenso korrelierte die Sterblichkeit mit der Beweglichkeit und anatomischen Form der Spermien: Je besser diese war, um so höher lag die Lebenserwartung des Mannes in Abhängigkeit von der Qualität der genannten Parameter (pTrend< 0,005) Ausgenommen von de Analyse waren Männer mit Azoospermie, d.h. einem kompletten Fehlen von Spermien.
Eigener Kommentar: Nach meinem Kenntnisstand ist dies die erste große Studie, welche nachweisen konnte, dass eine gute Spermienqualität, also eine gute Fruchtbarkeit auch mit einer deutlich höheren Lebenserwartung einhergeht. Männer mit entsprechend schlechter Spermienqualität sollten deshalb mehr als normal fruchtbare Männer auf die Vermeidung bzw. rechtzeitige Behandlung anderweitiger Risikofaktoren achten, wie z.B. Bluthochdruck, Diabetes, erhöhtes Cholesterin, um nur einige zu nennen.
Unter Berücksichtigung dieser Studie stellt sich berechtigterweise die Frage, ob die Analyse eines Spermiogramms, also der Spermienqualität, nicht auch als unabhängiger Risikofaktor bei jedem Mann mit berücksichtigt werden sollte.
Erektionsstörungen
Sexualstörungen durch Antidepressiva
(Quelle: Isaac Schweitzer; Kay Maguire; Chee Ng Australian and New Zealand Journal of Psychiatry, 2009, 43: 795 – 808)
Die Recherche der gesamten Literatur (Daten aus Medline, Embase, und Psychinfo) der letzten Jahre zum Thema Antidepressiva und dadurch ausgelöste Sexualstörungen hat ergeben, dass die Antidepressiva Bupropion, Duloxetin und Reboxetin (die Namen bezeichnen jeweils die Inhaltsstoffe, nicht den Markennamen) am wenigsten sexuelle Nebenwirkungen verursachen.
Typische Nebenwirkungen von Antidpressiva aus der Gruppe der SSRI (Selektive Serotonin Re-uptake Inhibitoren wie Fluoxetin, Sertralin, Paroxetin, Citalopram oder Escitalopram) beim Mann sind Erektionsstörungen sowie ein stark verzögerter oder ausbleibender Samenerguss, bei der Frau Störungen der sexuellen Erregbarkeit und des Orgasmus. Für Mirtazepin, ein ebenfalls häufig angewandtes Antidepressivum, konnte die Analyse gegenüber den anderen typischen SSRI keine Vorteile finden, was die Häufigkeit der genannten unerwünschten sexuellen Nebenwirkungen anbelangt. Für Desvenlafaxin lagen zu dem Thema noch zu wenige Daten vor.
Eigener Kommentar: Die genannten sexuellen Nebenwirkungen wie Störungen der Erektion und des Orgasmus sind bei depressiven Männern, die mit Antidepressiva behandelt werden, sehr häufig anzutreffen. Die Erektionsstörungen lassen sich dabei meist sehr gut mit Potenzmitteln wie Cialis®, Viagra® oder Levitra® beseitigen, bei verzögerter oder ausbleibender Ejakulation/Orgasmus ist ein Behandlungsversuch mit Midodrin (Handelsname Gutron®) oder Yohimbin bisweilen erfolgreich.
Frühzeitige Behandlung von Sexualstörungen nach radikaler Entfernung der Prostata wegen Prostatakrebs am Erfolgreichsten
(Quelle: Shabsigh R, et al.: Reliability of efficacy in men with erectile dysfunction treated with tadalafil once daily after initial success. Int J Impot Res. 2009 Aug 6. [Epub ahead of print]
In einer randomisierten Studie mit insgesamt 84 Patienten, bei welchen wegen eines Prostatakrebses die Prostata radikal entfernt werden musste, führte die frühzeitigere Behandlung (innerhalb von 6 Monaten nach OP) mit Sildenafil (Viagra®) zu einer stärkeren Verbesserung der Erektion als dies in der Gruppe der Patienten der Fall war, wo die Behandlung erst später als 6 Monate begonnen hatte.
Eigener Kommentar: Die Mehrzahl der Patienten wird nach diesem Eingriff impotent. Dies trifft leider auch für die großen Prostatazentren mit beidseits Nerven erhaltender Operationstechnik (so genannte Centers of Excellence) zu, wo es selbst bei dieser „Potenz erhaltenden“ Operationstechnik in 70-80 % aller Fälle zur Impotenz kommt, wie unlängst eine große Multizenterstudie gezeigt hat (Quelle Montorsi F, Brock G, Lee J, et al: Effect of nightly versus on-demand vardenafil on recovery of erectile function in men following bilateral nerve-sparing radical prostatectomy. Eur Urol 2008;54:924-931), auch wenn die Operateure dieser Centers of excellence ihren Patienten gegenüber vehement und nachweislich falsch das Gegenteilige beteuern. Aus diesem Grunde sollten alle Männer, bei denen eine solche Operation ansteht und für die der Potenzerhalt sehr wichtig ist, möglichst frühzeitig eine sexuelle Rehabilitation mit der Einnahme eines der 3 PDE 5 Hemmer (Cialis®, Viagra® oder Levitra®) beginnen. Wegen der deutlich längeren Halbwertszeit sollte dabei dem Cialis® der Vorzug gegeben werden, welches in einer Monatspackung mit 5 mg-Tabletten zur Verfügung steht. Die Behandlung sollte praktisch 1-2 Wochen nach dem Eingriff erfolgen und mindestens 6 Monate durchgeführt werden. Die Kassen übernehmen hierfür die Kosten (ca. € 13,-- /Monat) leider nicht.
M R Safarinejad1: Midodrine for the treatment of organic anejaculation but not spinal cord injury: a prospective randomized placebo-controlled double-blind clinical study. International Journal of Impotence Research (2009) 21, 213–220)
Bei 128 Männern, welche wegen einem ausbleibenden Samenerguss (Anejakulation) bei normaler Erektionsfähigkeit eine Urologische Klinik aufsuchten, wurde eine randomisierte placebo-kontrollierte Studie mit Midodrin 3x5mg /die durchgeführt. Die Ursachen für den ausbleibenden Samenerguss waren vielseitig, aber nicht auf eine Horrmon- oder Querschnittslähmung zurückzuführen. Am Ende der Studie erreichten knapp 30 % der Männer mit Midodrin einen normalen (antegraden) Samenerguss, 13,5 % eine retrograde (Samenerguss geht in die Blase) Ejakulation und 14,8 % eine gemischt antegrad-retrograde Ejakulation. Unter Placebo erreichte kein einziger Patient eine Ejakulation.
Eigener Kommentar: Männer mit ausbleibenden Samenerguss bei erhaltener Erektion stellen oft eine Herausforderung sowohl für den behandelnden Arzt als auch für die Sexualpartnerin dar. Bislang gab es hierfür kein wirklich wirksamen Medikament und die Mehrzahl der Männer und deren Sexualpartnerinnen mussten mit dem Problem leben. Die Ergebnisse dieser Studie sind sehr ermutigend, hatten doch knapp 50 % der betroffenen Männer unter Midodrin (in Deutschland als Gutron® im Handel) wieder einen Samenerguss.
Siehe hierzu auch unseren unten stehenden Artikel Midodrin bei Dauererektion.
Frauen mit früherem sexuellen Missbrauch leiden oft ein Leben lang
(QuelleMolly L et al: Sexual Abuse and Lifetime Diagnosis of Somatic Disorders: A Systematic Review and Meta-analysis. JAMA. 2009;302(5):550-561.)
Die Autoren führten eine systematische Recherche der Literatur von 1980 – 2008 zu diesem Thema durch und konnten dabei 23 Studien identifizieren, welche den wissenschaftlichen Auswahlkriterien gerecht wurden. Insgesamt beinhalteten alle Studien eine Gesamtzahl von 4640 Frauen mit der Vorgeschichte eines früheren sexuellen Missbrauchs. Die Frauen wiesen gegenüber einer alterskorrelierten Normalbevölkerung eine deutlich höhere Erkrankungsquote bei den folgenden Krankheitsbildern auf: Beschwerden von Magen/Darm (2,3 fach höher), unspezifische chronische Schmerzzustände (2,2 fach höher).psychogene Anfälle (3fach höher), chronische Beckenschmerzen (2,7 fach höher), Fibromyalgie (1,6 fach höher)
Eigener Kommentar: Sexueller Missbrauch von Frauen ist in manchen Entwicklungsländern ein noch relativ häufiges Phänomen und selbst in den hoch entwickelten Industrieländern besteht eine nicht unerhebliche Dunkelziffer. Die Ärzte sollten deshalb bei Frauen, bei denen für die obig genannten Beschwerden keine Ursache ausfindig gemacht werden kann auch an die Möglichkeit eines früheren sexuellen Missbrauches denken.
Testosteron
Männer mit niedrigen Testosteronspiegeln haben ein höheres Schlaganfalls-risiko
(Quelle:Bu B. Yeap et al: Lower Testosterone Levels Predict Incident Stroke and Transient Ischemic Attack in Older Men. Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 2009,Vol. 94, No. 7 2353-2359)
In einer prospektiven Beobachtungsstudie über einen medianen Follow-up von 3,5 Jahren wurden 3.443 Männer über 70 Jahre verfolgt und ihr Schlaganfallsrisiko mit den gemessenen Testosteronwerten verglichen. Bei 119 (3,5%) der Männer ereignete sich während dieses Beobachtungszeitraumes ein Schlaganfall, wobei die Männer mit niedrigen Werten für Gesamttestosteron (< 11,7 nmol/l) und freiem Testosteron (< 222pmol/l) ein statistisch signifikant (p= 0,01) höheres Risiko für einen Schlaganfall oder eine so genannte transitorisch ischämisch Attacke (Vorbote eines Schlaganfalls aufwiesen (Risikoerhöhung um circa das Zweifache!)
Eigener Kommentar: In den letzten 3 Jahren erschien in der Literatur eine Vielzahl von Publikationen, welche allesamt dasselbe Scenario aufwiesen, nämlich dass niedrige Testosteronspiegel mit einem deutlich erhöhten Herzkreislaufrisiko einhergehen. Außerdem haben auch viele Studien gezeigt, dass Männer mit erniedrigten Testosteronspiegeln häufiger an Diabetes erkranken und häufiger eine Osteoporose mit Knochenbrüchen bekommen. Schon allein aus diesem Grunde sollten bei jedem Mann über 45-50 Jahre einmal im Jahr neben dem PSA-Wert zur Abschätzung des Prostatakrebsrisikos auch ein Testosteronwert bestimmt werden und bei wiederholt zu niedrigen Werten eine Testosteronsubstitutionstherapie erfolgen.
Harnwegsinfektionen
Frauen mit chronischen Miktions-und Harnröhrenbeschwerden haben of Infektionen mit Ureaplama urealyticum, seltener mit Mycoplasma hominis.(Quelle:Stavroula Bakaa et al : Prevalence of Ureaplasma urealyticum and Mycoplasma hominis in Women With Chronic Urinary Symptoms. Urology, 74, : 62-66 )
Die Autoren führten bei 153 Frauen mit chronischen Beschwerden bei der Miktion und im Harnröhren-/Scheidenbereich bakteriologische Untersuchungen mit Analyse des Urins sowie bakteriologischen Scheiden-und Harnröhrenabstrichen durch und fanden bei 53 % einen Befall mit dem Bakterium Ureaplasma urealyticum und ion 3,3 % mit Mycoplasma hominis zumindest an einer der untersuchten Stellen (Urin,Harnröhre oder Scheide). Nach 7-tägiger Behandlung mit dem Antibiotikum Doxycyclin 100 mg war nur noch bei 5 % der Frauen eine Ureaplasmeninfektion nachweisbar, welche dann mit einer zweiten antibiotischen Behandlung wegging.
Eigener Kommentar: Ureaplasmen als auch Mycoplasmen zählen zu der Erregergruppe der sexuell übertragbaren Erkrankungen (STD), d.h., dass sie gerne bei sexuellen Aktivitäten, vorzugsweise beim Geschlechtsverkehr übertragen werden, seltener durch Whirlpools oder in hygienisch nicht einwandfreien Wellness-und anderweitigen Bade-bzw. Gemeinschafts-bereichen. Bei Frauen mit den genannten chronischen Beschwerden im Genital- und Harnröhrenbereich sollten deshalb immer die obig genannten Untersuchungen durchgeführt werden, da die Trefferquote hoch ist. In jedem Falle sollte bei positivem Nachweis der Sexualpartner immer mit untersucht und behandelt werden um immer wiederkehrende Entzündungen (Ping pong-Übertragung beim Sex) zu vermeiden.
Sexuell übertragbare Infektionen
(STD: Sexually transmitted diseases, Geschlechtskrankheiten)
Prostatakrebs
(Quelle: Shabbir M.H. et al: Impact of Androgen Deprivation Therapy on Cardiovascular Disease and Diabetes Journal of Clinical Oncology, Vol 27, No 21 (July 20), 2009: pp. 3452-3458. Akash Nanda et al: Hormonal Therapy Use for Prostate Cancer and Mortality in Men With Coronary Artery Disease–Induced Congestive Heart Failure or Myocardial Infarction .JAMA. 2009;302(8):866-873.)
Sehr viele Patienten, welche an einem Prostatakrebs leiden werden von ihrem Urologen mit einer Testosteronentzug in Form von 3 Monatsspritzen, welche Medikamente aus der Gruppe der LHRH-Analoga bzw. Antagonisten enthalten oder aber durch operative Ausschälung des Hodengewebes. Dies trifft meist auf alle Männer mit fortgeschrittenem, d.h. meist metastasierten Prostatakrebs zu oder solch, bei denen es nach der Operation bzw. Bestrahlung oder Brachytherapie wieder zu einem Ansteigen des so genannten PSA-Wertes gekommen ist.
Die beiden Studien haben nun gezeigt, dass es durch diese Hormonentzugstherapie bereits nach 6 Monaten sowohl zu einer Zunahme der Knochenbrüchigkeit als auch der Zuckerkrankheit kommt (Quelle Sabir et al) bzw. bei Patienten mit bereits bestehender koronarer Herzkrankheit zu einer Zunahme der Herzinfarktrate und der allgemeinen Sterblichkeit (Quelle Akash et al) kommt.
Eigener Kommentar: Die häufig durchgeführte Hormonentzugstherapie führt neben all den anderen unerwünschten Nebenwirkungen wie Impotenz, Lustlosigkeit, Penisschrumpfung und Abnahme der Muskelmasse und kraft sehr häufig zu einer Schädigung der Knochenmineralisation und damit zur vermehrten Knochenbrüchigkeit (insbesondere bekommen diese Männer häufig Wirbel-, Schenkelhals- und Speichen(Radius)brüche) als auch zu einer Schädigung des Gefäßsystems, mit häufigeren tödlichen Herzinfarkten und Schlaganfällen. Man sollte deshalb sehr genau überlegen, wann und vor allem ab wann man eine solche Therapie beginnt, da mehrere Studien gezeigt haben, dass bei spätem Einsatz einer solchen Hormonentzugstherapie die Überlebensdauer des Prostatakrebses gleich bleibt, dafür aber die Männer eine viel bessere Lebensqualität haben. Auch bietet sich als Alternative zu der genannten Testosteronentzugstherapie die einfache und viel nebenwirkungsärmere Behandlung mit einem Antiandrogen wie Bicaluatmid an.
Unerwünschte Dauererektionen (Priapismen) können erfolgreich mit Midodrin behandelt werden
(Quelle: Jean-Marc Soleracd et al: Oral Midodrine for Prostaglandin E1 Induced Priapism in Spinal Cord Injured Patients. J.Urology 182: 1096-1100
Unerwünschte Dauererektionen, in der Fachsprache auch Priapismen genannt, wenn sie länger als 6 Stunden bestehen; können sehr unterschiedliche Ursachen haben wie Nervenverletzungen (Querschnittsverletzungen), Bluterkrankungen wie Leukämie oder Sichelzellanämie, bzw. auch durch verschiedene Medikamente ausgelöst werden. Unbehandelt führen Priapismen von länger als 6-12 Stunden Dauer immer zu einem narbigen Umbau der Erektionsschwellkörper und damit zu einem irreparablen Erektions-/Potenzverlust.
In der oben genannten Studie führte die orale Gabe von Midodrin (in Deutschland als Gutron®) auf dem Markt, welche bei 14 Patienten mit Querschnittslähmung nach medikamentös (hier Schwellkörperinjektion von Prostaglandin E1) ungewollt ausgelöstem Priapismus gegeben worden war in allen Fällen innerhalb von 45 min. zur Beendigung der unerwünschten Erektion.
Eigener Kommentar: Wie schon obig erwähnt können Dauererektionen, wenn sie unbehandelt bleiben zur irreversiblen Impotenz führen. Es gibt hierbei immer wieder Männer; welche gehäuft teilweise schmerzhafte aber von selbst nach 2-3 h verschwindende Dauererektionen meist in der Nacht erleben, bevor es dann zu einem über 4-6 h dauernden Priapismus kommt, der meist in der Klinik behandelt werden muss. Diese Männer sollten deshalb einen Therapieversuch mit Midodrin (3x5 mg) versuchen. Alternativ wirken hier auch den Hormon(Testosteron)haushalt beeinflussende Medikamente wie die alpha-Reduktasehemmer Finasterid (viele Handelspräparate auf dem Markt) bzw. Dutasterid (Markenname Avodart®) oder Antiandrogene wie Bicalutamid (viele Handelspräparate auf dem Markt).